Brunnenbohrung – die Vorgeschichte

Bisher gibt es lediglich beim Krankenhaus und der secondary school  einen Brunnen. 

Bei dem Besuch im Mai 2017 haben sich die Pfarrer und Schatzmeister der drei Gemeinden einstimmig dafür ausgesprochen, den Brunnen im Dorf Mayale, in der Nähe der dortigen Grundschule zu bohren. Die Dorfbewohner müssen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum ca. 2 km entfernten Halali-Fluß hinunter und mit dem gefüllten Wassereimer wieder hinauf, ca. 80 Höhenmeter. 

Im Herbst haben unsere Partner dann Angebote von 5 Bohrfirmen eingeholt und gemeinsam haben wir ein Well Project agreement verfasst.  

So eine Brunnenbohrung ist überall – also auch in Mayale – ein anspruchsvolles und auch risikobehaftetes Vorhaben: WO soll gebohrt werden, WIE TIEF muss gebohrt werden, durch WELCHEN Untergrund? In der Gegend von Ilembula und Mayale ist der Untergrund felsig und wahrscheinlich muss mehr als 100m tief gebohrt werden. Ein spezielles Wasserkomitee hat dann den geplanten Standort in Augenschein genommen. 

Leider hat sich die Realisierung dann hingezogen und im Sommer 2018 hat die favorisierte Bohrfirma den Auftrag zurück gegeben. So konzentrierte sich alle Hoffnung auf den Besuch im Herbst 2018.